DE

Wett-Lexikon · C

Cash-out: einfach erklärt

Cash-out – Mit dem Cash-out lässt du dir eine laufende Wette vor ihrem Ende auszahlen – zu einem Betrag, den der Buchmacher aus der aktuellen Quote berechnet.

Der Cash-out ist eine Funktion vieler Wettanbieter: Solange eine Wette läuft, wird ein Betrag angezeigt, zu dem du sie sofort beenden kannst. Liegt dein Tipp gut im Rennen, ist das Angebot höher als der Einsatz. Läuft es schlecht, kannst du einen Teil retten. Manche Anbieter erlauben auch einen Teil-Cash-out, bei dem nur ein Teil der Wette ausgezahlt wird und der Rest weiterläuft.

Wie der Betrag entsteht

Der Buchmacher behandelt den Cash-out wie eine Gegenwette zur aktuellen Quote. Vereinfacht: Er schätzt, wie viel deine Wette im Moment wert ist, und zieht davon eine Marge ab.

Fairer Wert = mögliche Auszahlung × aktuelle Gewinnwahrscheinlichkeit

Was der Cash-out kostet

Weil im Angebot eine Marge steckt, ist ein Cash-out im Durchschnitt ein schlechteres Geschäft als die laufende Wette. Wer ihn regelmäßig nutzt, zahlt die Marge praktisch zweimal: beim Abschluss und beim Ausstieg. Viele Anbieter zeigen den Cash-out zudem gerade in emotionalen Momenten an, etwa kurz vor Schluss bei knapper Führung.

Wann er trotzdem Sinn ergibt

  • Neue Information: Der Torhüter deines Teams verletzt sich, und die Livequote hat das noch nicht voll eingepreist.
  • Bankroll: Eine einzelne Wette ist im Lauf so groß geworden, dass ein Verlust dein Budget unverhältnismäßig treffen würde – etwa eine lange Kombi kurz vor dem letzten Spiel.
  • Fehler erkannt: Du merkst, dass deine Einschätzung vor dem Spiel falsch war.

Aus reiner Nervosität auszusteigen, ist dagegen meistens teuer. Ein guter Test: Würdest du die Wette zur aktuellen Livequote neu abschließen? Wenn ja, gibt es keinen sachlichen Grund für den Cash-out.

Verwandte Begriffe

← Alle Begriffe im Wett-Lexikon

Wetten ist Glücksspiel und kann süchtig machen. 18+. Hilfe: check-dein-spiel.de · 0800 1 37 27 00 (kostenlos).