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Wett-Lexikon · F

Freiwette: einfach erklärt

Freiwette – Eine Freiwette ist ein Wettguthaben vom Anbieter, mit dem du ohne eigenen Einsatz wetten kannst; meist wird bei einem Gewinn nur der Reingewinn ausgezahlt, nicht der Gutschein-Betrag.

Freiwetten (auch Gratiswetten oder Free Bets) gehören zu den häufigsten Werbeaktionen. Du bekommst einen Gutschein über einen festen Betrag, etwa 10 Euro, und kannst damit eine Wette platzieren. Verliert die Wette, verlierst du kein eigenes Geld.

Der wichtigste Unterschied: Einsatz kommt nicht zurück

Bei den meisten Freiwetten wird bei einem Gewinn nur der Reingewinn gutgeschrieben, der Freiwett-Betrag selbst nicht. Im Englischen heißt das „stake not returned“. Eine Freiwette über 10 Euro zur Quote 3,00 bringt also nicht 30 Euro, sondern 20 Euro.

Gewinn aus Freiwette = Freiwett-Betrag × (Quote − 1)

Es gibt auch Freiwetten, bei denen der Einsatz mit ausgezahlt wird. Das steht in den Bedingungen und macht einen großen Unterschied.

Typische Bedingungen

Freiwetten sind fast immer an Regeln gebunden. Häufig sind:

  • eine Mindestquote, etwa 1,50 oder 2,00,
  • ein Ablaufdatum, nach dem der Gutschein verfällt,
  • Einschränkungen auf bestimmte Märkte oder Sportarten,
  • Umsatzbedingungen, bevor Gewinne ausgezahlt werden können.

Diese Bedingungen bestimmen, was die Freiwette tatsächlich wert ist. Eine Freiwette mit hohen Umsatzbedingungen kann am Ende deutlich weniger einbringen, als der Betrag vermuten lässt.

Einordnung

Eine Freiwette ist ein Marketinginstrument. Sie soll dazu bringen, ein Konto zu eröffnen oder öfter zu wetten. Wer sie nutzt, sollte das tun, ohne dafür das eigene Wettverhalten zu ändern – und nicht eigenes Geld nachschießen, nur um eine Bedingung zu erfüllen.

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